Verein für Heimatpflege und Kultur e.V. in Exten
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Eröffnung

Oberer Eisenhammer saniert: Heimatverein stellt Denkmal bei Tag der offenen Tür vor
VON DIETRICH LANGE
Exten. Autofahrer sind nicht so sehr erwünscht, denn für sie ist kaum Platz. Aber sonst dürfen so viele Besucher kommen wie möglich, um das „neueste" Baudenkmal der Stadt Rinteln zu bewundern. Der Verein für Heimatpflege und Kultur Exten hat in den vergangenen zwei Jahren den Oberen Eisenhammer saniert, 126.000 Euro wurden investiert. Gestern haben sich zahlreiche Besucher das Ergebnis beim Tag der offenen Tür angesehen. Und die Denkmalplakette vom niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege wurde gleich für alle sichtbar an einem Balken der Frontseite festgeschraubt.
Rintelns stellvertretender Bürgermeister Karl Lange, Dr. Stefan Winghardt, Präsident des Landesamts, und Heimatvereinsvorsitzender Horst Vöge versenkten drei der vier Schrauben für das Schild im Holz; die vierte Schraube folgt, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind. Und das kann dauern, denn es fehlen vor allem noch die Wasserräder. Einst waren es drei, mindestens eines soll wieder installiert werden. Erste Angebote hat Vöge eingeholt, aber hier geht es noch einmal um 55.000 Euro. Bei Kaffee und Kuchen wurde deshalb gleich gefachsimpelt, wie und wo man dafür das nötige Geld zusammenbekommen könnte.
Deutscher Mühlentag

Die Heimatstube in Exten soll moderner werden
Exten (pk). Der Heimatverein Exten hofft auf Mittel aus dem Haushalt 2013 der Stadt Rinteln. Die von dem Verein betriebene Heimatstube Am Anger bedürfe einiger Modernisierung und Umgestaltung, teilte Ortsratsmitglied Jürgen Timm (CDU) in der jüngsten Ortsratssitzung mit. Die Stadt würde zudem nur mit einem Teil der Gesamtkosten belastet werden.
Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterhält seit einiger Zeit ein Förderprogramm für kleine Museen, wie etwa die Heimatstube eins darstellt. Für Modernisierung und Umgestaltung würden bis zu 50 000 Euro bewilligt werden. Der Heimatverein hat einen Antrag auf Fördermittel bei der Schaumburger Landschaft eingereicht, die diesen bereits an das Ministerium weitergleitet hat, so Horst Vöge, der Vorsitzende des Heimatvereins.
Dem Ersten Stadtrat Jörg Schröder zufolge geht es in der Heimatstube um drei Bereiche, in die investiert werden solle: Baumaßnahmen (behindertengerecht, Isolierung, Erneuerung der Fenster, bauliche Abtrennung der Wohnung im Obergeschoss, Elektroanschlüsse), Ausstattung (Vitrinen und Beleuchtung) und „das Corporate Design beziehungsweise der Außenauftritt“, so Schröder.