Verein für Heimatpflege und Kultur e.V. in Exten
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Ihr Verein für Heimatpflege und Kultur e.V. in Exten.
19. Plattdeutscher Abend
„Ek küer Platt – Diu eok?“
Vör Luie, dä mol ehn bäten platt kürn oder snackt oder et lehrn wit!
Dingesdach, dän 28. Mai wüt woi üs wieer dräpen!
Dit mol ann „Berliner Door“ ümme 18.00 Iuhr
Woi wüt door en Schuppen boan un denne wüt wie dat „Richtefest fiern“!
Wer Lusten hädd, en poor lustije Jeschichten upp Platt tau vertelln, oder bleos taulustern well, dä schall jerne komen!
Et wür schoar, wenn de jaue eole Traditschon verlurn jinge. Wer Platt kürn kann, dä schall sick Meuhe jeben, de Sproake woier tau jeben. Wo dat all einijje Mole janz jaut klappet hät, wüt woi von’n Heimotverein in Exten mit düssen Obend woier moken!
Jiff Deu en Ruck und komm no üs!
Woi wit dat jeden lessten Dingestach in Monat moken un vellichte kümmt dorboi veele feine Anekdoten iut iusen Dörpe teheope, dä dat wert sind woir te jeben.
Meormanns Willi un de Vörstand von Heimotverein iut Exten
Die Heimatstube in Exten soll moderner werden
Exten (pk). Der Heimatverein Exten hofft auf Mittel aus dem Haushalt 2013 der Stadt Rinteln. Die von dem Verein betriebene Heimatstube Am Anger bedürfe einiger Modernisierung und Umgestaltung, teilte Ortsratsmitglied Jürgen Timm (CDU) in der jüngsten Ortsratssitzung mit. Die Stadt würde zudem nur mit einem Teil der Gesamtkosten belastet werden.
Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterhält seit einiger Zeit ein Förderprogramm für kleine Museen, wie etwa die Heimatstube eins darstellt. Für Modernisierung und Umgestaltung würden bis zu 50 000 Euro bewilligt werden. Der Heimatverein hat einen Antrag auf Fördermittel bei der Schaumburger Landschaft eingereicht, die diesen bereits an das Ministerium weitergleitet hat, so Horst Vöge, der Vorsitzende des Heimatvereins.
Dem Ersten Stadtrat Jörg Schröder zufolge geht es in der Heimatstube um drei Bereiche, in die investiert werden solle: Baumaßnahmen (behindertengerecht, Isolierung, Erneuerung der Fenster, bauliche Abtrennung der Wohnung im Obergeschoss, Elektroanschlüsse), Ausstattung (Vitrinen und Beleuchtung) und „das Corporate Design beziehungsweise der Außenauftritt“, so Schröder.
Eröffnung

Oberer Eisenhammer saniert: Heimatverein stellt Denkmal bei Tag der offenen Tür vor
VON DIETRICH LANGE
Exten. Autofahrer sind nicht so sehr erwünscht, denn für sie ist kaum Platz. Aber sonst dürfen so viele Besucher kommen wie möglich, um das „neueste" Baudenkmal der Stadt Rinteln zu bewundern. Der Verein für Heimatpflege und Kultur Exten hat in den vergangenen zwei Jahren den Oberen Eisenhammer saniert, 126.000 Euro wurden investiert. Gestern haben sich zahlreiche Besucher das Ergebnis beim Tag der offenen Tür angesehen. Und die Denkmalplakette vom niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege wurde gleich für alle sichtbar an einem Balken der Frontseite festgeschraubt.
Rintelns stellvertretender Bürgermeister Karl Lange, Dr. Stefan Winghardt, Präsident des Landesamts, und Heimatvereinsvorsitzender Horst Vöge versenkten drei der vier Schrauben für das Schild im Holz; die vierte Schraube folgt, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind. Und das kann dauern, denn es fehlen vor allem noch die Wasserräder. Einst waren es drei, mindestens eines soll wieder installiert werden. Erste Angebote hat Vöge eingeholt, aber hier geht es noch einmal um 55.000 Euro. Bei Kaffee und Kuchen wurde deshalb gleich gefachsimpelt, wie und wo man dafür das nötige Geld zusammenbekommen könnte.
Oberer Eisenhammer in neuem Glanz
Exten (pk). So schmuck wie jetzt hat der Obere Eisenhammer in Exten wahrscheinlich noch nie ausgesehen – auch nicht, als in der Ossenbeeke noch tagtäglich geschmiedet worden ist. Aber heute soll es ja auch Touristen anlocken, die sich hier über die fast 250 Jahre währende Schmiedearbeit informieren können.
Horst Vöge, der Vorsitzende des Heimatvereins Extens und treibende Kraft bei Sanierung des Eisenhammers, ist weitgehend zufrieden. Auch wenn die Finanzierung der Instandsetzung um rund 6000 Euro überschritten wurde. Statt der geplanten 120 000 Euro beliefen sich die Kosten auf 126 000 Euro, die zu einem Großteil aber durch den mit 5000 Euro dotierten Denkmalpreis der niedersächsischen Sparkassenstiftung, der dem Heimatverein bereits 2010 verliehen worden war, aufgefangen werden können, so Vöge. Weitere 500 Euro wurden unverhofft von einer Gönnerin gespendet, die als Kind in den fünfziger Jahren in Exten lebte und am Eisenhammer spielte, erzählt der Vorsitzende.
Ökologisch ist bei der Sanierung auch vorgegangen worden. So wurden für die Decke alte Lehmwickel von einer anderen Baustelle eingefügt. „Jetzt ist die Decke wieder dicht“, freut sich Vöge. Und bei den Treppenstufen, die zur Eingangstür herunterführen, handelt es sich ebenfalls um ein Recyclingprodukt: Die steinernen Stufen kommen von einer Nebentreppe des Mindener Doms.
Führungen werden schon jetzt angeboten. Das Haus kann besichtigt werden. Nur der Schmiedebetrieb ist noch nicht wieder aufgenommen worden. Für diesen Zweck soll im nächsten Schritt ein Wasserrad angeschafft und neben dem Haus angebracht werden.
Darüber hinaus soll ein neuer Schleifstein eingesetzt werden, damit schließlich auch wieder geschmiedet werden kann. „Das ist das Ziel“, sagt Vöge. Erreicht werden soll es nach Möglichkeit zum 13. April. Denn dann wird dem Oberen Eisenhammer feierlich die offizielle Denkmalplakette verliehen.
Der Obere Eisenhammer in der Ossenbeeke erstrahlt in neuem Glanz.
© Schaumburger Zeitung v. 10.12.2012