Hauptmenü
Startseite
Exten
Grußworte
Anger
Exter
Exten heute
1111 Jahre Exten
Bauen in Exten
Führungen
Gasthaus zur Post
Hochwasserschutz
Niedersächsische Mühlenstrasse
Persönlichkeiten
Pyramideneiche
Schützenfest
Vereine
Verwaltungsstelle
Wappen
Historisches Exten
Auswanderer
Exten vor 896
von 896 bis 2007
Flurbezeichnungen
Goethe in Exten
Harrank
Historisches Gasthaus
Kehl
Kirche
Korbmacher
Messerfabriken
Mühlen
Orangerie
Post
Rittergut
Schule
Heimatverein
Aufsichtsplan
Backhaus
Boule
Heimatpflege und Kultur
Heimatstube
Souvenirs
Oberer Eisenhammer
Geschichte
Erhaltung
Industriemuseum
Besichtigung
Eröffnungsfest
Fürst Ernst zu Besuch
Geschichte
Industriedenkmal
Kunst im Museum
Schmieden im Hammer
Termine
Anfahrt
Kontakt
Galerie
Links
Downloads
Newsletter
Gästebuch
Impressum


Besucher: 835747






Tracking

Eröffnungsfest am 27.04.2008 Drucken

Am 27.04.2008 war es endlich soweit: Das Industriemuseum "Unterer Eisenhammer" wurde feierlich eröffnet.

Image
Bei einem Sektempfang mit „Ehrendamen“ und herrlichem Sonnenschein erfolgte die Begrüßung der Ehrengäste durch den Vorsitzenden Horst Vöge und den Ehrenvorsitzenden Heinz Harting. Danach übergab der LAG-Vorsitzende und MdL Otto Deppmeyer das Museum seiner Bestimmung.

Festredner waren nach Horst Vöge und Heinrich Harting auch Ortsbürgermeister Thorsten Kretzer, Stadtrat Jörg Schröder, und MdL Otto Deppmeyer.

Image
In Vertretung des Bürgermeisters übergab und montierte Stadtrat Jörg Schröder die offizielle Denkmalplakette am Museum.

ImageDie symbolische Inbetriebnahme des Museums durch Starten der Eisenschere im Freigelände machte den feierlichen Akt komplett.



In der Galerie finden Sie weitere Fotos der Veranstaltung.

ImageImage

 

Aus der Schaumburger Zeitung vom 02.05.2008: 

Im Eisenhammer wird wieder geschmiedet

Jörg Schröder eröffnet das Industriedenkmal / Vorführungen geplant / Spaten zu erwerben

Exten (who). Zwei Jahre lang ist die Restaurierung des alten Unteren Eisenhammers das große Thema für den Heimatverein gewesen. Am letzten Sonntagvormittag hat Rintelns Erster Stadtrat Jörg Schröder an der gewaltigen Schlagschere auf dem Freigelände einen Rundstahlrohling zugeschnitten für einen Spaten und damit das Museum offiziell eröffnet.

Sieghard Kretzer beweist im Eisenhammer: Er versteht sein Handwerk noch bestens und schmiedet einen neuen Spaten.

Zahlreiche Extener und Ehrengäste wollten dabei sein, beim Anlauf der urigen Maschinen aus vergangenen Eisenindustrie-Zeiten und sich an die Vorgeschichte des Museums erinnern lassen. Heinrich Harting, der das Unternehmen Eisenhammer maßgeblich angetrieben hatte, erzählte, was seinerzeit die Initiatoren vor allem bewegt hat, nachdem sich die erste Euphorie gelegt hatte. "Was wird das wohl kosten?" Die europäische Förderinitiatative "Leader", die Stadt Rinteln und die Niedersächsische Sparkassenstiftung haben das "Industriemuseum Unterer Eisenhammer" schließlich gemeinsam möglich gemacht. Landtagsabgeordneter Otto Deppmeyer erinnerte daran, dass inzwischen rund 60 Projekte von Leader bislang allein zwischen Rinteln und Hameln realisiert worden seien. Die eigentliche Eröffnung des Industriemuseums war Sieghard Kretzer vorbehalten, dem letzten gewerbsmäßigen Betreiber des Eisenhammers. Der Schmied übernahmdazu den Rohling und brachte ihn in seiner Esse zum Glühen. Beim Anheizen assistierte mit Richard Pohl sogar ein ehemaliger Mitarbeiter und beide wollten zeigen: Es geht immer noch. "Gut 90 Dezibel könnten das wohl sein", kommentierte der Vorsitzende des Heimatvereins, Horst Vöge, als alle Räder angelaufen waren. Als am Abend des Eröffnungstages das Werkzeug von Sieghard Kretzer und Richard Pohl meistbietend versteigert wird, bekommt Jürgen Maack, Sohn des Begründers der Heimatstube, den Zuschlag. Die Reihe von Spaten, die draußen auf Käufer warten, tragen zwar auch das rote Extenia-Etikett, stammen aber aus dem norddeutschen Betrieb, der Namen und Produktion übernommen hat.

© Schaumburger Zeitung, 02.05.2008

 

Aus der Schaumburger Zeitung vom 08.04.2008:  

Industriemuseum steht vor Eröffnung

Eisenhammer: Schmiedevorführung am 27. April / Denkmalplakette angebracht

Exten (who). Der 27. April ist für den Heimatverein Exten ein ganz großer Tag. Denn: Am letzten Sonntag dieses Monats wird nach langer Vorbereitung das "Industriemuseum Unterer Eisenhammer" offiziell eröffnet. Die alte Hammerschmiede, die einen der wesentlichen früheren Wirtschaftszweige des Dorfes repräsentiert, ist das aktuellste Paradeprojekt des Heimatvereins.
Der Festtag beginnt um 11 Uhr mit einem Sektempfang für die offiziellen Gäste und die Sponsoren, die das Projekt unterstützt haben. Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz wird anschließend das offizielle Denkmal- Emblem der Unesco am Gebäude anbringen, das den Unteren Eisenhammer in eine Reihe mit international bekannten schützenswerten Bauwerken stellt. Darüber hinaus soll eine Infotafel des "Leader" - Projektes der Europäischen Union enthüllt werden, die auf den kulturhistorischen Stellenwert des Industriedenkmals aufmerksam macht. Über den Tag verteilt können die Besucher bei mehreren Vorführungen in der Hammerschmiede live mitverfolgen, wie dort in der Vergangenheit eiserne Werkzeuge gefertigt wurden.

Neben der Bewirtung durch den Heimatverein erwartet die Eröffnungsgäste ein Programm aus Musik, Volkstanz sowie Beiträgen der Extener Sänger. Das offizielle Ende des Eröffnungstages ist für 18 Uhr geplant.

Der Heimatverein Exten hat im Vorfeld eine Internetpräsentation des Heimatvereins, der Heimatstube und auch des Eisenhammers erstellt. In diesem Zusammenhang ist der Ort Exten als Ganzes reichlich erklärt und bebildert worden. Präsentationen der Extener Vereine sollen noch dazukommen. Darüber hinaus ist inzwischen auch ein sechsseitiger Info-Flyer zum Thema Eisenhammer erschienen mit Beschreibungen zum Dorf Exten sowie zum Fluss Exter als Lebensader des Dorfes, der die Hammerschmieden angetrieben hat. Und ganz besonders natürlich werden darin die Eisenhämmer selber vorgestellt.


© Schaumburger Zeitung, 08.04.2008

 

 

 
< zurück   weiter >
[ Zurück ]